Immer dann, wenn sich der Herr Keese, “Cheflobbyist” der Axel Springer AG, oder einer seiner Kollegen und Vorgesetzten zum Thema “Leistungsschutzrecht für Verleger” äußern, drängt sich mir die Frage auf, ob die alle anderen für bescheuert halten oder ob sie selbst bescheuert sind. Da stellt sich der Herr Keese hin und erklärt zum Thema Journalismus im Internet: “Das ist kein gutes Geschäft. Man kann mit Journalismus im Internet derzeit nicht verdienen.”
So, was macht nun ein Unternehmer, der merkt, dass sein Geschäft nicht (mehr) funktioniert? Er entwickelt es weiter, damit es (wieder) funktioniert oder er lässt es einfach bleiben. Ja, einfach bleiben lassen. Wenn das Internet so böse zu den Verlegern ist, warum lassen sie es dann nicht bleiben? Oder steigen von mir aus auf Paid-Content um. Aber das ist ja zu gewöhnlich, das könnte ja jeder. Nein, man schreit nach neuen gesetzlichen Regelungen und wieder neuen Gebühren und Abgaben. Aber die Begründung ist wirklich herrlich, warum für gewerblich genutzte Rechner gezahlt werden soll: Weiterlesen… »
Ansonsten verweigere ich jeden weiteren Kommentar zu diesem selten dämlichen und absolut sinnlosen Gesetz. Aber Hauptsache, man hat was verboten, ob es was hilft oder nicht interessiert die Damen und Herren Politiker ja nicht…
Und da denke ich so, während ich mir so das neue Wig Wam Video anschaue, da denke ich also, dass es doch echt mal Zeit wäre, diese Band live zu sehen. Und was spricht Andrea in genau diesem Moment zu mir? Genau…
Und schon wieder verspätet, sorry. Aber der Start eines neuen Kundenprojektes und die ersten dabei anfallenden Arbeitsschritte haben mich etwas aufgehalten. Wird ein schönes Projekt. Und hat ausnahmsweise mal wieder nichts mit Musik zu tun…
Der CCC hat da eine Idee: Mit einem Datenbrief sollen alle Bürger einmal pro Jahr von Unternehmen und Behörden informiert werden, welche Daten sie da jeweils von ihnen gespeichert haben. Klingt erst mal nach einer ganz guten Idee, wer weiss schließlich schon, wer welche Daten von einem gespeichert hat? Eben. pflaumensaft hat da ein paar mögliche Szenarien zusammen getragen, die so einen Datenbrief dann aber doch eher nicht so toll aussehen lassen.
Die Diskussion zum dem Beitrag ist teilweise tatsächlich konstruktiv, teilweise aber auch einfach nur dämlich. Klar, die Beispiele mögen konstruiert sein, um mögliche Schwachstellen aufzuzeigen – aber es geht ja eben darum, mögliche Schwachstellen zu finden, bevor aus der Idee ein Gesetz wird. Und mindestens zwei Argumente sollten mal genauer betrachtet werden: die falsche Zustellung und die zusätzliche Datensammlung, durch den Datenbrief.
Verdammt, es ist noch so lange hin bis Mai… und dann knallt mit meine Frau auch noch diesen Trailer hin. Ich! Will! Endlich! Iron! Man! 2! Sehen! Jetzt! Sofort!