Auf Anraten eines Anwalts? (Update)
geschrieben am 12. September 2006 von dobschat, kategorie(n): blogging, tags: blogging, noindexOkay, noch kennen wir das offizielle Urteil nicht, aber es sieht alles nach einer klaren Niederlage für C.T. aus:
Dem Widerspruch gegen das Versäumnisurteil wurde nicht stattgegeben! Das Versäumnisurteil bleibt weiterhin aufrecht erhalten, eine Einstweilige Verfügung wurde nicht erlassen (darum ging es ja in dem Verfahren).
Desweiteren wurde dem Kläger (Herrn R.) aufgetragen, die Inhalte seiner Seiten www. agbloggershausen.de und www. agblockershausen.de zu entfernen (was C.J. ja bereits richtig publiziert hatte …) und die Domainnamen an die DeNIC zurückzugeben.
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Der Kläger, der beim Verkündungstermin anwesend war, muss nach Verkündung des Urteils wohl sehr ungehalten gewesen sein. Daraufhin hat ihm der zuständige Richter geraten, sich beim Medizinisch-Psychologischen Dienst der Stadt Berlin auf seine Prozess- und Geschäftsfähigkeit untersuchen zu lassen …
C.T. sagt andererseits, dass er die Inhalte der genannten Domains nicht auf Anordnung des Gerichts, sondern auf Anraten eines Anwalts entfernt habe. Das mag ja durchaus sein, aber ich glaube nicht, dass der Anwalt auch dazu geraten hat dies auf allen seinen Domains zu veröffentlichen:
[URL entfernt] ist [entfernt] und ein [entfernt] und hat nen [entfernt]
Nein, das hat der Anwalt sicher nicht geraten, ganz sicher nicht.
Hat irgendjemand was von einem Ende gesagt?
Update 13.09.2006: Inzwischen wurden die Beleidigungen ersetzt, da es genug gesicherte Screenshots etc. gibt habe ich daher auch das Zitat hier entsprechend gekürzt. die entsprechenden Stellen sind gekennzeichnet.
Update 15.09.2006: Der Vollständigkeit halber sei auf das nun bekannte Urteil verwiesen. Darin ist kein Wort von irgendwelchen Domainrückgaben zu lesen. Ob C.T. irgendwelche Empfehlungen (sei es vom Richter oder einem Mitarbeiter des Amtsgerichts) in der Art mit auf den Weg bekommen hat wissen nur diejenigen, die dabei waren. Ist auch nicht wichtig. C.T. hofft noch auf einen späten juristischen Sieg (Zitat von der Seite des Herrn C.T.: kann sein das das Urteil nochmal geändert wird), welche Schritte er aber dazu unternommen hat behält er für sich.
Unschön, aber nicht unerwartet: Fellow Passenger wird wohl auf den nicht gerade geringen Kosten sitzen bleiben:
Weil der Antragsteller allerdings bereits letztes Jahr an Eides statt seine Zahlungsunfähigkeit versichert hat, wird er seine Verbindlichkeiten voraussichtlich nicht bedienen können.
Es gab von einem anderen Blogger den Plan für diesen Fall eine Sammlung zur Begleichung der Kosten zu starten – sobald das steht gibt es hier die entsprechenden Infos.
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Ja es ist schon eine wirkliche Schande wenn man sich gegen unberechtige Klagen wehrt. Was fällt dem passenger eigentlich ein?

Und diese Wortwahl die diese andere Person hat – einfach lieblich…und vor allem so vornehm – genau wie es eine Frau mag wenn sie sich einen Mann bestellt. Die fahren da voll drauf ab *schmacht*
unglaublich! Wenn ich jetzt hier schreiben würde, was ich gerade denke, dann …. Nee, ich will nicht auch noch verklagt werden.
Was passiert, wenn Herr R. eine Fliege verschluckt?
Er hat dann mehr Hirn im Magen wie im Kopf …
Torsten sollte ganz sicher nicht andere nach IQ bewerten, er nun wirklich nicht.
Aufgrund der Erkenntnisresistenz eines gewissen Herrn R. aus B. glaube ich nicht, daß es jetzt zu ende ist. Eher glaube ich daran, daß er sich nach einer verlorenen Prozeßkette als politischen Gefangenen sieht oder so.
Wenn Fellow Pessenger Anzeige wegen Beleidigung gegen Herr R. aus B. an der S. erstatten sollte, bin ich auf die Reaktion gespannt.
Wahrscheinlich behauptet er wieder, dass er sowas nie geschrieben hätte…
Ich hatte ehrlich gesagt auf ein Ende gehofft. Aber wie heißt es so schön, die Hoffunung stirbt zu letzt.
Aber Herr Klein, wir wollen uns doch nicht auf das Niveau einer bestimmten Person herab lassen, oder?
@mitleser: ach bewerten kann er doch ruhig, aber er sollte sich doch ernsthaft Gedanken darüber machen in welcher Form er seine Gedanken und Meinungen veröffentlicht… Die von ihm jetzt gewählte Form ist definitiv nicht hinzunehmen…
@Inga: diese Überlegung erscheint mir gar nicht so abwegig, nein, wirklich nicht… *g*
Hendric: Ja, er hält sich ja für einen politisch Verfolgten oder so was in der Art… *g*
@inga
Ich stimme Dir mit Deiner Äußerung zu.
Er wird wohl weiter seinen Weg gehen und sich weiter unverstanden fühlen. Und es stehen ja noch andere “Verfahren” an. Die werden andere noch Zeit, Nerven und Geld kosten. (Bei T. wird es wohl nichts an Geld geben.)
Mir wäre es lieb gewesen, wenn der Herr Richter (Anwalt?) nicht nur empfohlen hätte eine passende Stelle aufzusuchen sondern es auch angeordnet hätte. Aber so ist es nunmal.
Vielleicht bringt erst die Sammlung solcher Daten ein Gericht von dieser zu empfehlenden Handlung überzeugen.
Aber hoffen wir trotzdem, daß dieses Thema jetzt ihr eigenen Grab besteigt und wir “wehmütig” zurückdenken können.
Ich denke mal diese “Empfehlung” war ein Wink mit dem Zaunpfahl – den unsere “Person” nicht verstanden hat – wie immer eben. Dass die “Person” absolut nicht beeindruckt vom dem Wink ist darf der Richter nur nicht mitkriegen *sfg* Aber ich bin der Meinung das der bestimmte Bonus den er besitzt jetzt aufgebraucht ist.
Platt. ich bin echt platt.
Richtiges Kino hier.
Irgendein armer Verstörter wird entdeckt. Aber
Nein, das will man nicht erkennen. Er schafft
Chaos ohne Ende durch seine Klagen und Anzeigen.
Obwohl doch die Blogger die Schlaueren sein wollen.
Ich werde den Verdacht nicht los, dass
Schlauheit nicht mit Vernunft gleich zu setzen ist,
Toll!
Ja, und was geht hier denn ab?
Obwohl das Urteil eindeutig ist,
Scheint TOrsten nicht aufzugeben.
Ich habe den Eindruck, dass
Alles wieder von Vorne beginnt.
Bald werden wieder neue Anzeigen auftauchen.
Leider hat der ganze Aufwand nichts gebracht.
Ok, ich sehe da auch irgendwie einige Blogger in der
Schuld, die einfach nicht aufhören können zu hetzen.
David: wie oft willst Du das noch posten? Das habe ich doch schon mal gelesen… Aber ich habe gehört, es wäre eine Beraterstelle frei geworden, vielleicht wäre es ja was für Dich?
nichts zu tun?
nichts “richtiges” zu tun, haben ja die meisten blogger sowieso. sie bloggen um sich selbst darzustellen. ist ja schön und gut.
aber was hier wieder abgezogen wird, man. da fragt man sich, über wen man eigentlich mehr -sowas wie- mitleid haben sollte.
@ Carsten: Ich kann mich nicht auf das Niveau einer bestimmten Person herunterlassen … mein IQ liegt mindestens 131 Punkte höher wie seiner (durch Test bei der Uni Köln vor einem Jahr ermittelt)!
Werter Herr Klein,
Gestern Abend habe ich überlegt, ob Torsten weiß was IQ überhaupt ist. Es wäre doch schön wenn er und diese beiden Buchstaben mal auschreiben und dann den Begriff definiert.
Ob C.T. nun weiss, was IQ bedeutet oder nicht und wer nun welchen IQ hat ist ja eigentlich auch gar nicht wichtig.
Eine gestörte Wahrnehmung der Realität ist ja auch nicht wirklich vom IQ einer Person abhängig, es soll ja auch durchaus intelligente Menschen geben, die sich ihre eigene Realität gebaut haben und es sich bequem in dieser eingerichtet haben.
Und Herr/Frau optopus, nur ein kleiner Hinweis: ich habe wenn, dann Mitleid für jemanden, nicht über jemanden… *g* Aber unabhängig davon besteht meiner Meinung nach ein ziemlicher Unterschied zwischen “etwas abziehen” und berichten/dokumentieren… Aber egal…
Es heißt “ALS im Magen” und “höher ALS seiner”.
@ Torsten R. (der hier sicher noch mitliest):
Du fühltest Dich unrecht behandelt und wolltest das gerichtlich unterbinden. Du hast dafür 2 Anläufe für den Fellowpassenger genommen und es hat nicht funktioniert. Jetzt schluck den Brocken wie ein Mann, Menschenskind! Und dann lösche den restlichen Schwachsinn (Das ist es und nichts anderes.) von deiner Homepage und ziehe die übrigen Klagen zurück!
Verwende deine Energie stattdessen lieber für eine gescheite Homepage oder den T-Shirt-Verkauf oder was weiß ich wofür!
Echt jetzt!
@Klugscheißer: C.T. liest ziemlich sicher noch mit – aber den Rat die Anzeigen und Klagen sein zu lassen und die Energie in den Verkauf von Merchandising-Artikeln zu investieren gab ich ihm bereits vor Wochen – mit dem Verkauf hat er zwar zwischenzeitlich begonnen, aber was Anzeigen und Klagen angeht…
Wobei er die restlichen Klagen ja soweit ich das beurteilen kann wirklich zurückgezogen hat, Anzeigen schreibt er aber offenbar weiter (kost’ ja nix).
der eintrag sollte am anfang anders lauten, wo das wort “über” korrekt eingesetzt war.
ich entschuldige mich in aller form für den fehler.
mein iq liegt leider nicht so hoch, wie der der übrigen teilnehmer.
auch berichte ich nicht über jemanden, der mich ja angeblich so nervt.
wer sich neckt, der liebt sich doch,…
Herr/Frau optopus: kein Grund sich zu entschuldigen – jeder macht Fehler… Und was ich von einer IQ-Diskussion halte habe ich schon gesagt: nichts, da ein bestimmter IQ-Wert zu nichts, aber auch gar nichts qualifiziert…
Und was das Berichten angeht: was Sie tun oder nicht ist Ihnen doch freigestellt, es zwingt Sie ja niemand zu berichten. Ich für meinen Teil hielt diese neue Entwicklung des Falls für durchaus berichtenswert, gerade auch, weil C.T. ja meinte, mich anzeigen zu müssen (und das nicht nur wegen “Verleubnung”) sind solche Äußerungen seiner Seite es wert dokumentiert zu werden.
Und das mit den Kausalketten sollten Sie sich auch noch mal verinnerlichen, diese lassen sich nämlich nicht beliebig umkehren. Zum Beispiel dieser Rückschluss, den Sie da ziehen ist absolut falsch. Es heisst zwar: “Was sich liebt, das neckt sich” – daraus lässt sich aber keinesfalls der von Ihnen angestellte Rückschluss begründen.
Das ist ähnlich wie mit der Feststellung, dass hier alle Idioten nur mit gefakten eMail-Adressen kommentieren. Daraus ergibt sich nicht umgekehrt, dass alle, die hier mit gefakten eMail-Adressen kommentieren deswegen Idioten wären.
Diese Verdrehung von Zusammenhängen wird auch gerne von Hardlinern in der Drogenpolitik verwendet, die immer wieder das Argument anbringen, alle Konsumenten sog. harter Drogen hätten zuvor sog. weiche Drogen konsumiert – dabei aber vergessen, dass die überwiegende Mehrheit der Konsumenten sog. weicher Drogen niemals zu den sog. harten Drogen greifen – oder um es anders zu sagen: wenn es so einfach wäre, dann wäre auch Muttermilch eine Einstiegsdroge…
@ Carsten:
Ich hab’s ja ständig verfolgt. Auf einen Rat meines “Gegners” würde ich vermutlich auch nicht hören.
Es ist ja auch CTs gutes Recht jemanden anzuzeigen oder zu verklagen, von dem er sich ungerecht behandelt fühlt. Über Sinn oder Unsinn will ich mich jetzt nicht auch noch auslassen.
Aber er hat vor Gericht kein Recht bekommen. Und ein Mann muß nun einmal die Konsequenzen seines Tuns tragen. (Das trifft natürlich auch für Frauen zu.)
Es war auch nicht als Rat, sondern als Aufforderung eines “Nicht-Gegners” gemeint.
@ Torsten R. noch einmal mit Nachdruck:
Junge, schlucke die gerichtliche Niederlage runter, hake das leidige Thema ab und dann mach’ etwas Gescheites! Etwas, wo am Ende ein Ergebnis steht und nicht nur eine eventuell durchgesetzte einstweilige Verfügung! Was kannst Du denn damit anfangen? Einrahmen und übers Bett hängen allenfalls. NICHTS WEITER! Das ist nur ein Stück Papier.
Also den Rat hatte ich ihm gegeben zu einem Zeitpunkt, als ich mich absolut nicht als “Gegner” von C.T. gefühlt habe. Danach hat er mich verklagt…
Wenn es nach mir ginge, dann wäre ich auch nie zu einem “Gegner” von C.T. geworden – ich kenne es eher so, dass man bei verschiedenen Themen anderer Meinung sein kann und sich gegenseitig kritisieren kann, ohne deswegen gleich zu “Gegnern” zu werden. Ich habe schon die Handlungen einiger meiner besten Freunde kritisiert – einfach so. Und die haben mich auch nicht verklagt und angezeigt, im Gegenteil. Aber ich kenne die Antwort schon: ich kann das bzw. die beteiligten Personen einfach nicht vergleichen. Ja, das weiss ich inzwischen nur zu gut…
Wenn ich da recht sehe, wollte T. ja mittels einer einstweiligen Verfügung etwas erreichen. Diese wurde ihm nun durch “VERSÄUMNISURTEIL” (also ohne eine Äußerung des Gerichts zur Sache! D.h. das Gericht ist in keiner Weise darauf eingegangen, ob irgendwo tatsächlich möglicherweise rechtlich relevante Äußerungen stehen), wegen unsubstantiierter Vorbringung nicht gewährt, also wird er wohl sein Glück in einem Hauptsacheverfahren suchen – das steht m.M. noch offen.
Immerhin kennt er nach eigenem Bekunden inzwischen (außer den gegnerischen) auch einen Anwalt, der vielleicht das unsubstantiierte Vorbringen unterbinden würde.
Dann würde es wirklich interessant: Dann müßte er nämlich im Detail nachweisen, wieso die von ihm (eigentlich immer noch nicht) genannten Äußerungen seine Persönlichkeitsrechte verletzen.
Da hätte er -insbesondere wegen seiner eigenen Äußerungen, zuletzt siehe oben- m.E. erhebliche Schwierigkeiten, da seine Äußerungen teilweise erheblich schärfer sind als die der “Bloggergemeinschaft”.
Schaumamal. Ich rechne nicht damit, daß das Ende bereits erreicht ist.
MaxR: ein Anwalt wird aber bezahlt werden wollen – und sollte das wirklich stimmen mit der Versicherung an Eides statt, dann könnte das ein Problem sein, das ihn an der Fortführung seiner Klagen hindern könnte. Möglich wäre es… aber selbst wenn er weiter machen sollte – was soll denn das alles noch bringen?
Es gibt anscheinend Menschen, die sich nicht mehr nur auf legalem Weg seiner Attacken erwehren wollen, sondern auch angefangen haben ihm mit nicht mehr legalen Methoden das Leben schwer zu machen (angeblich gab es Bestellungen diverser Waren auf seinen Namen u.ä.). Was soll es also bringen? Würde sich jemand, der solche Aktionen aus der Anonymität heraus startet von einem Urteil wirklich beeindrucken lassen?
Meiner Meinung nach sollte C.T. seine Seiten für 1 oder 2 Monate offline nehmen, aufhören zu klagen und Anzeigen zu schreiben, sich nicht mehr gegenüber und bei Bloggern äußern – einfach mal einen Monat komplett mit Internet aussetzen. Dann kann er seine Seiten ja – ohne Provokationen, Drohungen und Beleidigungen – wieder starten und ich möchte was wetten, dass sich keine Sau mehr dafür interessiert. Das ganze Thema taugt doch zu nix mehr außer Ärger und Frust bei allen Beteiligten…
Aber eins ist klar: wenn er glaubt er könne weiterhin folgenlos andere Leute wider besseres Wissens anzeigen und jeden verklagen, wie es ihm gerade in den Kram passt, dann hat er sich getäuscht. Das lässt sich wohl keiner mehr bieten und mit Entgegenkommen, Verständnis oder auch nur Mitleid seiner “Gegner” würde ich an seiner Stelle nicht mal mehr im Traum zu rechnen wagen…
Sollte Herr R. wirklich bereits den “Offenbarungseid” geleistet haben, gibt der Hinweis auf die “Domainrückgabe” wieder einen Sinn: In den Augen der Vollstreckungsbeamten sind Internet-Domains bei einer Person, die angeblich kein Geld hat, reiner Luxus!
@ Andreas Klein:
Vom unpfändbaren Teil seines Einkommens kann sich jeder kaufen, was er will, auch Domains, und ebenso die monatlichen Entgelte dafür an den Provider abdrücken.
Warum sind Sie so sehr hinter dem Thema “Domainrückgabe” her?