Früher war alles bessser…

geschrieben am 15. März 2007 von , kategorie(n): Computerzeug, tags: , , ,

Gestern Abend habe ich noch versucht einem verzweifeltem Mac-User Hilfestellung zu geben, dem das letzte Update auf 10.4.9 das System zerschossen hat. Eigentlich kein Problem: Combo-Update laden, von der Installations-DVD booten und per Terminal das Update neu installieren…
Okay, für mich kein Problem, aber es gibt einfach einige Mac-User, die sich mit dem Terminal einfach nicht anfreunden können oder die sogar Angst davor haben. Dabei lohnt sich eine Beschäftigung mit dem Terminal wirklich – für mich persönlich war Mac OS X alleine schon wegen dem Terminal ein Fortschritt. Ein Fortschritt, der meine damaligen Überlegungen, ob Linux nicht doch für den Desktop taugen könnte schnell beendet hatte.
Klar, früher™ war es einfacher mit dem Mac und seinem System: den Systemordner konnte man einfach umbenennen und auf eine andere Platte verschieben, von der Installations-CD konnte man ein komplettes System mit Finder booten und Systemerweiterungen konnten einfach durch das Verschieben meist klar benannter Dateien deaktiviert werden. Ich will das klassische Mac OS trotzdem nicht zurück, echt nicht smile Mac-User, befasst Euch mit dem Terminal, es beisst nicht und tut auch nicht weh, macht aber das Leben leichter smile

Und für das nächste Start-Problem mit dem Mac lohnt es sich u.U. mit PortableOSX oder DasBoot eine angepasste Version von Mac OS X mit den bevorzugten System-Tools auf den iPod oder einen USB-Stick zu installieren. Man darf ja hoffen, dass es solche Update-Probleme in Zukunft nicht mehr geben wird, auch wenn ich nicht dran glaube. Wie es scheint liegt es diesmal wohl (mal wieder) an falschen Berechtigungen von Systemdateien und wieder stellt sich die Frage, warum Apple in seine System-Updates nicht einfach vor der Installation eine Reparatur der Berechtigungen setzt? Schaden kann es auf jeden Fall nicht, diesen Schritt dann eben manuell vor einem Systemupdate durchzuführen (überhaupt sollte man das immer wieder mal machen).


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