Wer geglaubt hatte, dass der Prostituierte aus Berlin ein tragischer Einzelfall wäre, der darf sich jetzt unter www.blogkiller.de vom Gegenteil überzeugen. Rein optisch und auch bei der Rechtschreibung deutlich besser gemacht als der digitale Pranger aus Berlin, aber inhaltlich wie gehabt: die bösen Blogger waren gemein zu mir und deswegen stelle ich sie jetzt an die Wand den Pranger. Hatten wir doch schon…
Der Herr “Blogkiller” hatte wohl Fotos seines Kindes auf seiner Homepage und darunter auch eins, bei dem er seinem Sohn den allseits bekannten Hitler-Bart verpasst hat. Man kann das witzig finden, muss man aber nicht. Nicht witzig fanden es Dreibein, Alex und Andy. Und sie schrieben über das “Little Adolf”-Foto in ihren Weblogs, was ihnen nun den ungeahnten Ruhm und einen Ehrenplatz am virtuellen Pranger des “Blogkillers” eingebracht hat. Ach und Farlion ist “Fall Nummer 2” des neuen Rächers der Gebloggten…
Ja, was ist das auch für eine Welt, in der man nicht mehr nicht nicht verlinkt werden wollen darf oder seinem Sohn ein Hitler-Bärtchen malen darf, ohne dass irgendwelche Blogger dazu ihren Senf abgeben müssen, so was gar kritisieren und ihre Meinung darüber schreiben. Eine böse Welt. Ganz klar, eine sehr böse Welt… Vielleicht überholt die Realität noch meinen blöden Witz

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