Ohne Videoüberwachung wäre das nicht passiert… (2. Update)

geschrieben am 5. Februar 2008 von , kategorie(n): idioten, tags: ,

Wie unglaublich wichtig die ständige Überwachung ist und was alles passieren würde, wenn darauf verzichtet würde zeigt uns sehr eindrucksvoll die Volksbank in Stuttgart. Ohne Videoüberwachung wäre es in diesem Fall wohl nicht möglich gewesen, die Täterin zu ermitteln und die Bank wäre am Ende auf den Reinigungskosten(!) für die Reinigung des Steinfussbodens(!) sitzen geblieben. Kann ja nicht sein, dass das unerlaubte Verschmieren von Hundescheisse auf einem Steinboden einfach so übersehen wird.
(via Tim Pritlove)

Update: das macht ja ziemlich die Runde, inzwischen habe ich auch den Beitrag in den Stuttgarter Nachrichten gelesen. Dort wird die Sprecherin der Bank zitiert:

Die Bank stellt den Vorgang anders dar. „Es hat sich nicht um einen Hundehaufen gehandelt, der von außen hereingetragen wurde“, sagt Sprecherin Isabell Sprenger. Vielmehr habe es sich um „eine massive Verunreinigung durch das Kind“ gehandelt. Auf Videoaufzeichnungen sei das klar zu erkennen und die Kundin habe auch bemerkt, dass sich die Tochter erleichtert hat.

Jetzt stellt sich die Frage: ist die Mutter so dämlich an die Presse zu gehen und dann in dem Punkt zu lügen (obwohl sie ja von der Videoaufzeichnung weiss) oder ist das der Versuch der Bank, den in Sachen Datenschutz umstrittenen Zugriff auf Video- und Kundendaten zu rechtfertigen?

Update 2: Jetzt wil die Bank doch kein Geld mehr, aber ich hoffe doch stark, dass die Datenschützer trotzdem dran bleiben…


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