Frau Doktor Blöed

geschrieben am 30. Dezember 2011 von , kategorie(n): arbeit, musik, privat, tags: , , , , , , , , , , , ,

Irgendwann während der Arbeit an der J.B.O. Biographie sagte Andrea einmal, dass das vom Aufwand her ja schon so was wäre wie ihre zweite Doktorarbeit wäre (sie war nämlich so doof, ihre Doktorarbeit selbst zu schreiben, hatte ihr ja keiner gesagt, dass das scheinbar nicht mehr so wirklich üblich zu sein scheint ;) ). Diesen Satz erwähnte ich irgendwann mal in Richtung J.B.O. bzw. Megapress und das folgende kam dann am 4.12.2011, unserem Hochzeitstag und dem Auftakt zu den Deutschland-Konzerten der Killer Tour 2011 dabei raus…


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Übrigens ist es der unglaublichen Subtilität von Mama a.k.a. Tourleiter zu verdanken, dass wir dann doch schon geahnt haben, was da auf uns zu kommen würde (also zumindest der Teil mit „kommt mal auf die Bühne“). „Nach zwei Songs brauche ich Euch mal vorne neben der Bühne!“ ist jetzt nicht unbedingt dazu geeignet, eine Überraschung einzuleiten, zumindest nicht, wenn diese Überraschung eine Überraschung bleiben soll ;)

Langsam nervt es…

geschrieben am 21. Dezember 2011 von , kategorie(n): privat, tags: ,

Während wir auf Killer Tour waren, drehen meine lustigen und unerwünschten Brieffreunde von Melango langsam durch. Die geheimnisvolle Forderungsvermehrung und das Ignorieren bzw. Verweigern meiner Schreiben an die nimmt langsam echt Formen an… Fassen wir zusammen: Die behaupten also, sie hätten zwei mal 403,41 Euro und einmal 285,60 Euro von mir zu bekommen, für die ich jetzt drei „Kulanzangebote“ über jeweils 84 Euro bekommen habe.

Können die so sehen, ich sehe das anders. Und klären lässt sich das bislang auch nicht, da die Gegenseite offensichtlich nichts von Kommunikation hält. Wie auch immer, ich bleibe bei meiner Meinung, dass ich keinen Vertrag mit denen habe, nur weil irgendjemand meine (dank Impressumspflicht öffentlich bekannten) Daten in irgendein Web-Formular tippert. Und da mir zwei Anwälte bestätigt haben, dass ich mit dieser Meinung nicht falsch liege, bleibe ich auch bei dieser Meinung.

Meine lustigen Brieffreunde von Melango schon wieder

geschrieben am 9. Dezember 2011 von , kategorie(n): idioten, tags: ,

Wieder eine Mail von meinen lustigen, aber unerwünschte Brieffreunden von Melango. Die ignorieren weiterhin, dass ich nicht weiss, wer mich da registriert haben soll und ich überhaupt gar nichts mit denen zu tun haben will, dafür behaupten sie plötzlich eine Forderung von 403,41 € (das war mal weniger, aber Forderungsvermehrung scheint bei denen im Gegensatz zu „Kunden“-Kommunikation eben wirklich gut zu funktionieren). Aber alles super, denn sie machen mir ein „Kulanzangebot“: Würde ich in den nächsten 7 Tagen 84 Euro „Schadenersatz“ zahlen, dann würden sie mich in Ruhe lassen. Am Arsch die Waldfee – ich will deren komischen Service nicht, ich habe deren komischen Service nicht bestellt und nicht genutzt und überhaupt will ich nicht mit Unternehmen zusammen arbeiten, die Anfragen ignorieren und die Annahme von Einschreiben mit Rückschein verweigern. Und überhaupt habe ich ja nicht mal Zugangsdaten zu deren komischer Plattform bekommen. Keine Ahnung, welcher Spaßvogel dort meine Adresse in ein Formular getippert hat, aber wenn ich das raus bekommen, dann gibt es eine heftige Rechnung über meine verschwendete  Lebenszeit!

So, und jetzt wird weiter getourt, Arsch lecken, ich lasse mir doch den Killer-Spaß auf der Killer Tour nicht verderben :)

 

„Hannes ist der tollste Mensch auf der Welt!“

geschrieben am 21. November 2011 von , kategorie(n): arbeit, musik, tags: , , , , , , , , , ,

AAFOL @ Rockhal

So langsam lassen die Schmerzen nach, aber für so einen Samstag Abend nimmt man die doch ganz gerne in Kauf. Der eine oder andere hat vielleicht mitbekommen, dass J.B.O. am Samstag in der Rockhal in Esch-sur-Alzette gespielt haben und als Support waren An Assfull Of Love dabei. Bedeutete für Andrea und mich natürlich gleich doppelt so viel Arbeit und mit einem Bus voll Assfull-Fans dabei kam dann noch der Job als „Reiseleiter“ dazu ;) Seit der Rückfahrt weiss ich nun auch aus erster Hand, was wir unseren Lehrern damals bei Klassenfahrten angetan haben – sollte einer meiner früheren Lehrer hier mitlesen: Es tut mir leid. Also zumindest so ein bisschen ;)

Ansonsten bleibt festzuhalten, dass AAFOL bei den J.B.O. Fans in Luxemburg sehr gut angekommen sind, wir haben nur positives Feedback bekommen – nur ein paar Männer waren etwas angesäuert, weil sich ihre Freundinnen in Daniel und Sascha verguckt hatten. Aber so schlimm war es dann nicht, immerhin sollen die Jungs demnächst auf einer Hochzeit spielen. Das Zitat aus der Überschrift stammt übrigens von Nico, war aber nicht auf die Ansage von Hannes bezogen.

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Schickt Frau Schröder heim!

geschrieben am 16. November 2011 von , kategorie(n): Politik, tags: , , , , , , , ,

Kommentar bei der Tagesschau:

Kristina Schröder ist dieser Verantwortung nicht gewachsen. Sie ist nicht auf dem rechten Auge blind, weil sie mit Neonazis sympathisiert. Viel mehr spüren wir die Nachwehen des Kalten Kriegs, ideologische Versatzstücke des Anti-Kommunismus, wonach der Feind links steht – auch wenn Rechtsextreme dutzendfach morden.

Ich wäre ja dafür, dass Frau Schröder sich jetzt mal ihrem Nachwuchs widmet und Politik von anderen machen lässt. Viel Hoffnung habe ich zwar nicht, aber wer weiss, vielleicht findet sich für das Amt ja doch noch jemand mit einem Hauch eines Furzes an Ahnung – wäre gegenüber Frau Schröder schon mal ein gewaltiger Fortschritt. Aber schickt die doch endlich heim, bevor die noch mehr Schaden anrichtet… Dann müssten sich zwar bei der Jungen Union einige ihre Sauftouren in Zukunft selbst finanzieren, aber ich halte es sowieso für fraglich, ob „Saufen gegen Linksextremismus“ eine wirksame Maßnahme darstellt. Oder habe ich da was falsch verstanden?

Der Jungen Union Köln wurden Bundesmittel bewilligt, um eine Fahrt gegen Linksextremismus nach Berlin zu veranstalten, mit einem “gemeinsamen Ausflug ins Nachtleben”. Eine Sauftour für den Parteinachwuchs mit freundlichen Grüßen aus dem Familienministerium. Das Geld gegen Rechts wurde hingegen gekürzt.

Netz in Österreich

geschrieben am 14. November 2011 von , kategorie(n): arbeit, tags: , , , , , , ,

J.B.O. Killer Tour

Am Samstag startet nun also die Killer Tour und Andrea und ich sind dabei. Nur in Österreich bin ich der Band alleine ausgeliefert ;) Was Österreich betrifft stellt sich mir auch noch die Frage: Wie gehe ich online? Zwar gibt es inzwischen wohl in fast allen Hotels und bei allen Venues W-LAN, aber so richtig mobiles Netz wäre mir natürlich noch lieber, immerhin sollen ja auch ein paar Fotos von den Konzerten und auch Backstage online gehen. Und eMails würde ich zwischendurch auch ganz gerne lesen.
Daher mal die Frage: Jemand Erfahrung mit Prepaid-Karten in Österreich? Kennt jemand empfehlenswerte und günstige Lösung für die eine Woche in Österreich außer dem Roaming-Angebot der Telekom mit den Pässen?

Die große heilige Inquisition vs. Schockwellenreiter

geschrieben am 14. November 2011 von , kategorie(n): blogging, tags: , , ,

Der böse, böse Schockwellenreiter soll also eine Kirche beschimpft und damit den öffentlichen Frieden gefährdet haben. Kann man so sehen, man könnte aber auch sagen, dass es den öffentlichen Frieden stört, dass Strafverfolgungsbehörden zwar hinter Bloggern wegen angeblicher Beschimpfungen sogenannter „Kirchen“ her sind, aber irgendwelche Rechtsterroristen jahrelang durch das Land ziehen und morden lassen. Ja, ist stark vereinfacht, aber langsam erreicht man bei der ganzen Scheisse einen Zustand, der mit gewaltig sauer nur unzureichend beschrieben ist. Gibt es eigentlich „hulkesk“? Wegen ein paar angezündeter Autos wurde gleich – und ohne Beweise – die große Gefahr eines neuen Linksterrorismus ausgerufen – aber wenn jahrelang ausländische Mitbürger getötet werden schließt man einen rechten Hintergrund so lange aus, bis der nicht mehr zu leugnen ist.
Auf etlichen Seiten wird gegen Ausländer, Moslems oder Linke gehetzt und es passiert nichts, aber wehe ein Blogger sagt mal etwas, was der Kirche nicht passt…

Hallo mein lieber ist mir Barmherzigkeit

geschrieben am 11. November 2011 von , kategorie(n): spam, tags: ,

Hallo mein lieber ist mir Barmherzigkeit,

Mein Name ist Mercy, ich bin eine alleinerziehende junge Frau nicht. Ich will dein Freund sein. Ich mag Profil. Ehrlichkeit ist die beste im Leben. Antwort direkt an mich sende ich Ihnen mein Foto und erfahren Sie mehr über mich. Entfernung und Sprache spielt keine Rolle, Dinge am meisten liebe, in life.i auf Sie warten freundliche Antwort

Ihre freundliche
Barmherzigkeit

Zumindest das mit der Sprache glaube ich sofort…

Bambi für Bushido?

geschrieben am 10. November 2011 von , kategorie(n): idioten, tags: , ,

Bushido soll also einen Bambi für Integration bekommen? Echt jetzt? Und dann die Stellungnahme des Burda Verlags - wäre ja alles nicht so schlimm mit den früheren Texten und Aussagen gegen Homosexuelle und Frauen, weil inzwischen wäre das alles ja nicht mehr so schlimm:

Dennoch: Musik ist eine Kunstform, der bewusste Tabubruch ein Stilmittel des Raps – ob es einem gefällt oder nicht. Persönlich äußert er sich selbst immer wieder deutlich, so z.B. in der morgen erscheinenden BUNTE: „Ich habe viel Mist gebaut in meinem Leben und wurde dafür bestraft, was okay war. Denn daraus habe ich meine Lehren gezogen. ich nehme schon lange keine Drogen mehr, ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol, ich benehme mich höflich und respektvoll anderen Menschen gegenüber – und das verlange ich umgekehrt auch von meinem Umfeld.“ Oder auch im Mai 2011 in der „Zeit“: „Es gibt weltumfassende Grundprinzipien: Alle Menschen sind erst einmal okay, egal wo sie herkommen, egal was sie machen, egal ob sie aufs gleiche Geschlecht stehen.”

Ach so ist das also, wenn Bushido zu Gewalt gegen Schwule aufgerufen hat, dann war das ein „künstlerischer Tabubruch“ oder was? Und weil er seine Lehren gezogen hat ist ja sowieso jetzt alles in Ordnung? Was ist das dann eigentlich für ein Vorbild? Um nach oben zu kommen ist es in Ordnung gegen andere Menschen zu hetzen und zu Gewalt aufzurufen, so lange man es nur in Interviews bereut sobald man mit solchen Methoden erfolgreich ist? Es wird zwar den Burda Verlag und die Bambi-Jury nicht jucken, aber trotzdem: Kein Bambi für Bushido!

Brieffreunde

geschrieben am 30. Oktober 2011 von , kategorie(n): privat, tags: , , ,

Habe ja jetzt schon eine ganze Weile nichts mehr von meinen unerwünschten „Brieffreunden“ von Melango gehört, aber deswegen mache ich mir keine Sorgen – die wollen ja gar keine echte Brieffreundschaft, sonst hätten sie die Annahme meines Einschreibens mit Rückschein schließlich nicht verweigert. Außerdem sind deren Briefe und Mails ja doch eher langweilig: Angeblich hätte ich mich registriert, solle nun reichlich Euros abdrücken, sonst würden sie mich verklagen und anzeigen. Dafür bekam ich jetzt eine andere eMail, interessant daran, dass die genau an die Adresse ging, mit der ich mich registriert haben soll, die ich aber ansonsten nur für ein paar Profile und dann und wann in einem Impressum nutze:

Hallo. Ich sehe du bist auch bei Facebook mitglied!? Ich habe auch nicht
gezahlt an melango und eigentlich Ruhe. Allerdings weis ich aus sicherer
quelle das die
Mahnbescheide seit einer Woche versenden an alle die bei facebook in der
gruppe angemeldet sind weil man da die Namen etc erkennen kann. Also einfach
auf schreiben von denen nicht reagieren und aus der Gruppe austreten!! Dann
sollte dir nichts passieren.

Hm, irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese eMail doch wieder von meinen nervigen, unerwünschten und einseitig kommunizierenden „Brieffreunden“ stammt. Jetzt mal ganz ehrlich, für wie bescheuert hält der Absender der Mail eigentlich die Empfänger seiner Mail – dank erwähnter Facebook-Gruppe weiss ich, dass genau diese eMail noch an einige andere Mitglieder ging? Bin ja mal gespannt, ob da doch noch irgendwann ein Mahnbescheid kommt, dem ich dann widersprechen kann, nachdem der Laden ja ansonsten jeden Widerspruch und jeder Rückfrage (würde mich ja doch mal interessieren, wann ich mich registriert haben soll oder welche Leistung da wann in welcher Form erbracht worden sein soll) einfach ignoriert oder eben die Annahme verweigert…

Aber vielleicht haben die auch einfach zu viel anderes zu tun, vor Gericht hatten sie ja letztens nicht so viel Erfolg, am Ende fühlen sich davon andere „Kunden“ von denen ermutigt?