The 1Password Emergency Kit
geschrieben am 13. März 2012 von dobschat, kategorie(n): Computerzeug, tags: 1password, mac, passwörterNicht unbedingt ein Thema, über das man sich gerne Gedanken macht, aber muss man trotzdem: Was passiert, wenn mir morgen ein Haus auf den Kopf fällt? Praktisch, wenn man dann einen Passwort-Manager wie 1Password verwendet, in dem alles wichtige steht – dann muss man sich nur noch Gedanken darüber machen, wo und wie man die Zugangsdaten zu diesem sicher deponiert… Eine Idee dazu ist „The 1Password Emergency Kit“.
Mein Kopf ist ein Arschloch (oder: Schlaflosigkeit nervt)
geschrieben am 2. März 2012 von dobschat, kategorie(n): dobschat, tags: gedanken, hirn, privat, schlaflosigkeit, wirr, wirres zeug, zeuchNachdem ich nun gut zwei Stunden lang wach im Bett gelegen habe, abwechselnd Andrea, die Decke und den Wecker angestarrt und ungefähr 16.729 Gedanken vor- und rückwärts gedacht habe… also kurz: Nein, das mit dem Schlafen wird heute nix. Ist ja nicht so, dass ich nicht ein bisschen was Schlafen müsste, schließlich müsste ich ja doch recht früh aufstehen. Andererseits bin ich ja jetzt aufgestanden und wenn ich mich nicht mehr hinlege, dann wäre zumindest dieses Problem gelöst. Viel Schlaf brauche ich ja auch gar nicht, aber so ein bisschen wäre schon nicht verkehrt. Wenn ich denn schlafen könnte – nur meint mein Kopf sich solchen Sachzwängen nicht unterordnen zu müssen. Mein Kopf ist ein Arschloch. Wenn mein Kopf irgendwelche Gedanken wälzen will, dann macht der das einfach… von links nach unten und von oben nach hinten. Das ist so eine Art Amoklauf der Gedanken. Will gar nicht wissen, wie viele Gehirnzellen bei so was kaputt gehen.
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Bunter März
geschrieben am 13. Februar 2012 von dobschat, kategorie(n): zeuch, tags: bunter märz, operation black march, schwarzer märz
Man kann nicht mehr einfach mal drauf los bloggen, ohne Angst haben zu müssen, dass da mehr draus wird
Ich hätte ja echt nicht damit gerechnet, dass mein spontaner „Euer Totalyboykott-Aufruf-Geteile nervt mich“-Beitrag so einen Wind machen würde. Aber nun gut, den Wind hat er gemacht und jetzt tue ich mal etwas, was ich schon lange nicht mehr getan habe: In dieses Blog hier was rein schreiben, über das ich mir vorher ein paar Gedanken gemacht habe (keine Angst, wirklich nur ein paar). Es gab ja durchaus die eine oder andere Diskussion mit verschiedensten Leuten, Befürwortern und Gegnern eines Totalboykotts, Musikern, Autoren, Nutzer, Fans und ich freue mich gerade über die ganzen Ideen für einen Bunten März, die sich ansammeln (und hoffe, dass davon auch möglichst viele umgesetzt werden).
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Schwarzer März
geschrieben am 8. Februar 2012 von dobschat, kategorie(n): zeuch, tags: acta, facebook, stopactaKurzes Update mal vorne weg gestellt: Wir sammeln gerade Ideen für einen bunten statt schwarzen März, was so ungefähr damit gemeint ist steht ja unten im Text, für die Ideensammlung gibt es jetzt eine Facebook-Seite (ja, Datenkrake und so, aber das ging jetzt am schnellsten, eine richtige Seite folgt noch
).
Eine neue Sau wird durch’s Dorf getrieben Ein neues Bild wird durch Facebook geteilt und mal wieder frage ich mich: Ist Denken tatsächlich so anstrengend? Woran liegt es, dass so viele einfach mal alles teilen?
Ich höre es schon: „Hey, es geht gegen ACTA und Du findest ACTA doch auch doof!“ Ja, auch ich finde ACTA reichlich doof und auch ich bin der Meinung, dass eine massive Überarbeitung der Urheberrechtsgesetze dringend nötig ist, bei der sowohl die Rechte und Interessen der Urheber als auch die der Nutzer im Vordergrund stehen und nicht die Rechte und Interessen der Verwerter. Und ich weiss, dass so eine Überarbeitung durch ein Abkommen wie ACTA mindestens massiv erschwert oder gleich unmöglich würde. Daher muss ACTA verhindert werden! Damit bin ich einverstanden, dafür gehe ich auch mit auf die Strasse. Aber die Idee „Schwarzer März“ ist doch wohl nur ein richtig kräftiger Griff ins Klo!
So in den ersten 50 Millisekunden mag die Idee ja durchaus charmant sein: Man kauft einen Monat lang keine CDs, Filme, Bücher, Spiele und Magazine, geht nicht ins Kino (und auch nicht zu Konzerten?) und sorgt so für einen gehörigen Umsatzeinbruch bei den bösen Konzernen, einen Einbruch bei den Steuereinnahmen und trifft die ganzen ACTA-Befürworter dort, wo es weh tut: Am Geldbeutel. Toller Plan… der nur dummerweise einen Haken hat.
Wie es im Filmgeschäft aussieht kann ich nicht sagen, aber wenn es um Musik und Bücher geht, gibt es zwar einige richtig dicke Fische, aber eben auch sehr sehr viele kleine: Das sind Bands, die ihre Musik ohne Label (oder über ein eigenes) selbst vermarkten (oder es versuchen), die kleinen Labels, die sich von Veröffentlichung zu Veröffentlichung arbeiten, kleine Verlage, zum Teil Ein-Personen-Unternehmen, Anbieter von freier Musik… die Liste könnte ich noch lange fortsetzen.
Und mal ganz ehrlich, was glaubt Ihr denn, wen so ein Boykott am heftigsten treffen würde? Die großen Unternehmen, mit Finanzpolstern und hunderten, wenn nicht tausenden Künstlern unter Vertrag oder die kleinen Labels und Bands, die sowieso schon kämpfen müssen, um zu überleben und ganz bestimmt keinen Euro in Lobbyisten für so einen Mist wie ACTA ausgeben? Wie sehr würde es Amazon treffen und wie wären die Auswirkungen für die kleine Buchhandlung in der Stadt?
Warum also nicht statt dem „Schwarzen März“ einen „Bunten März der Neuentdeckungen“ veranstalten? Statt zu boykottieren einfach mal neues entdecken! Schaut Euch mal abseits der Kaufempfehlungen bei Amazon und iTunes um, schaut Euch doch mal bei Jamendo nach freier Musik um! Schaut mal abseits der bekannten Pfade nach neuen Büchern, neuer Musik… guckt mal, was so an Konzerten in kleinen Läden bei Euch in der Nähe stattfindet und geht einfach mal auf gut Glück auf ein Konzert! Sucht bei Google mal nach Bands aus Euerer Umgebung, wer weiss wie viele grandiose Musiker sich praktisch direkt vor Eurer Haustür den Arsch abspielen, ohne dass Ihr davon etwas mitbekommen habt? Wann wart Ihr das letzte Mal bei einem Konzert einer Band, die Ihr vorher nicht kanntet? Klar, man kann dabei echt daneben liegen, aber es kann auch mal ein echter Volltreffer dabei sein.
Setzt einen großen, dicken Haufen auf das Zeug, was Euch eh ständig in der Werbung um die Ohren gehauen wird. Sucht nach neuer Musik und neuen Büchern und lasst Euch wenigstens mal einen Monat lang nicht von der Werbung erzählen, was Ihr gut finden müsst. Kauft mal einen Monat lang nicht einfach das, was im Chart-Regal im Mediakaufstadtsaturnmarkt steht oder Euch von Amazitunes als der neueste Hit angepriesen wird. Und warum eigentlich nur einen Monat lang? Warum nicht länger? Warum nicht wieder ein bisschen Zeit in die Suche nach der nächsten Lieblingsband investieren?
„Ja und ACTA? Was kann man denn nun konkret dagegen tun?“ Was man gegen ACTA tun kann? Einiges, was deutlich sinnvoller ist, als Boykottaufrufe zu teilen: Geht am Samstag auf die Strasse, schreibt Mails an Eure Abgeordneten, an die Parteien, erzählt anderen Menschen von ACTA, verteilt Links zu Informationsseiten, auf denen die sich über das Abkommen informieren können, beteiligt Euch an den Aktionsgruppen vor Ort… das macht alles mehr Aufwand als ein Klick, klar, aber es bringt auch mehr!
Update: Da gibt es auch noch eine Petition…
„Schwarzer März“-Protestbild von Mathias.
Dampfplauderei des Tages
geschrieben am 8. Februar 2012 von dobschat, kategorie(n): zeuch, tags: idioten, privatHm, wenn mir der größte und dümmste bekannte Dampfplauderer in diesem Teil des Sonnensystems erzählt, meine Mail enthielte nur heiße Luft und deswegen würde er sie gar nicht erst lesen, dann ist das doch echt mal wieder ein schönes Lob
Tja, „Geistiges Duellieren mit ebenbürtigen Gegnern“ wäre wirklich ein tolles Hobby, wenn es nicht an Gegnern mangeln würde…
Ich bin stolz auf mich
geschrieben am 8. Februar 2012 von dobschat, kategorie(n): idioten, tags: idioten, mails, privatHabe es heute tatsächlich geschafft eine sehr unangenehme Mail an eine mir mindestens so unangenehme Person zu schreiben und ich konnte der Versuchung widerstehen, die Mail mit „Und nun geh bitte sterben und wegen mir musst Du Dir damit nicht viel Zeit lassen“ zu beenden… Einfach war es aber nicht!
Jetzt schriftlich
geschrieben am 7. Februar 2012 von dobschat, kategorie(n): zeuch, tags: brieffreunde, inkasso, melangoHeute aus dem Postfach gezogen: Die schriftliche Bestätigung des Inkasso Büros, dass sie nicht mehr mit meinen Brieffreunden zusammen arbeiten. Daher also das erneute „Kulanzangebot“…
Zur Abwechslung mal wieder ein Kulanzangebot
geschrieben am 6. Februar 2012 von dobschat, kategorie(n): zeuch, tags: brieffreunde, inkasso, kulanzangebot, melangoDas ist doch mal lustig, anscheinend arbeitet jenes Inkassobüro wirklich nicht mehr für meine „Brieffreunde“ – oder warum kommt plötzlich wieder eine „Kulanzangebot“ (diesmal gültig bis 10.02.) von Melango? Die kapieren es echt nicht: Ich habe bei keinen Zugang bestellt, ich habe keinen Zugang erhalten und genutzt logischerweise auch keinen. Aber wie sollen die auch Briefe lesen, wenn sie deren Annahme verweigern…?
Kommentiert doch wo Ihr wollt!
geschrieben am 6. Februar 2012 von dobschat, kategorie(n): blogging, tags: blogging, facebook, Kommentare, plugins, privat, social, social networks, twitterAbgesehen von der Kältebus-Geschichte habt Ihr ja die Angewohnheit meine Artikel nicht hier, sondern vor allem bei Facebook zu kommentieren. Wäre aber trotzdem schön, die Kommentare hier gesammelt zu haben, also probiere ich jetzt mal das PlugIn „Social“ – kümmert sich (so die Beschreibung) um das Verteilen der Artikel zu Facebook und Twitter und sammelt dann die Kommentare dazu dort ein und sammelt diese hier. Mal schauen, ob es funktioniert – also kommentiert gefälligst, Ihr Säckinnen und Säcke
(Kleines Update extra für Yeti
)
Wenn man so was planen könnte
geschrieben am 3. Februar 2012 von dobschat, kategorie(n): blogging, tags: blogging, facebook, kältebus, trafficDas hier war wirklich mal ein ruhiges und beschauliches kleines Weblog, dann kam der Kältebus… oder so. Ich hatte ja durchaus schon einige Lastspitzen, aber was heute hier abgeht ist nicht mehr normal, wirklich nicht. Und zu 97% kommt der Traffic von Facebook, 2% via Twitter und der Rest aus anderen Ecken. Zumindest mal interessant.
Mal schauen wie lange es dauert, bis wir hier wieder unter uns sind: Meine paar Stammleser und ich




