Posts Tagged ‘datenschutz’

Datenzombies auf Wanderschaft

Der CCC hat da eine Idee: Mit einem Datenbrief sollen alle Bürger einmal pro Jahr von Unternehmen und Behörden informiert werden, welche Daten sie da jeweils von ihnen gespeichert haben. Klingt erst mal nach einer ganz guten Idee, wer weiss schließlich schon, wer welche Daten von einem gespeichert hat? Eben. pflaumensaft hat da ein paar mögliche Szenarien zusammen getragen, die so einen Datenbrief dann aber doch eher nicht so toll aussehen lassen.

Die Diskussion zum dem Beitrag ist teilweise tatsächlich konstruktiv, teilweise aber auch einfach nur dämlich. Klar, die Beispiele mögen konstruiert sein, um mögliche Schwachstellen aufzuzeigen – aber es geht ja eben darum, mögliche Schwachstellen zu finden, bevor aus der Idee ein Gesetz wird. Und mindestens zwei Argumente sollten mal genauer betrachtet werden: die falsche Zustellung und die zusätzliche Datensammlung, durch den Datenbrief.

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Pranger 2.0

Das mit dem Pranger 2.0 hatten wir doch schon mal… Aber hey, Datenschutz ist doch für Weicheier und Warmduscher.

(via princo)

Paranoia-Rätsel

Mal was zum Rätseln: Der paranoide Hacker. (via missi)

Links am 11. Januar 2010

Am 11. Januar 2010 bei delicious gespeicherte Links:

Links am 9. Dezember 2009

Am 9. Dezember 2009 bei delicious gespeicherte Links:

Rette Deine Freiheit


(YouTube-DirektRettung, via netzpolitik.org)

Mehr zu dem Video und dem Projekt gibt es natürlich im Netz: rettedeinefreiheit.de.

OptOutDay

OptOutDayAm 17.09.2009 schon was vor? Verschieben. Es ist OptOutDay. Die wenigsten wissen, dass die Einwohnermeldeämter Personendaten weiter geben dürfen, so lange man nicht der Weitergabe seiner Daten widerspricht. Am 17.09. nun treffen sich (hoffentlich) viele Menschen, um gemeinsam ihre Formulare für den Widerspruch der Datenweitergabe abzugeben. Unter anderem auch in Saarbrücken.

Diese Schnüffelversuche via Xing sind schon reichlich dämlich

Was für eine “grandiose” Idee: man bindet in die eigene Homepage einen unsichtbaren 1×1 Pixel kleinen iFrame mit seinem eigenen Xing-Profil ein und erfährt auf dem Weg zumindest zum Teil, wer sich so auf der eigenen Seite rumtreibt. Irgendwann in den letzten Wochen war das mal Thema in einem Weblog. Ich weiss nicht mehr wo es stand, aber beim Surfen mit der Kombination Safari 4 Beta + Glimse + Inquisitor + Google Gears (ich habe nicht komplett durchgetestet, welche Plugins/Einstellungen genau dafür verantwortlich sind) ist mir zumindest ein Fall sehr deutlich aufgefallen: in diesem Fall leitet mein Safari nämlich einfach zum Xing-Profil weiter…

Und irgendwie doch leicht daneben, dass ich darüber ausgerechnet bei einem Blogbeitrag gegen die Pläne von Zensursula stolpere, der in einem Blog liegt, in dem sich auch Beiträge zum Thema Datenschutz findet… naja, vielleicht mal erst selber das Schnüffeln einstellen, bevor man sich darüber beschwert, dass der Staat schnüffeln will. Ach ja, wer meint, diese Schnüffelei bei sich einbauen zu müssen, der sollte vorher mal die eigene Datenschutzerklärung lesen, da findet sich nämlich sehr oft eine Standardformulierung in der Art von:

Sofern innerhalb des Internetangebotes die Möglichkeit zur Eingabe persönlicher oder geschäftlicher Daten (Emailadressen, Namen, Anschriften) besteht, so erfolgt die Preisgabe dieser Daten seitens des Nutzers auf ausdrücklich freiwilliger Basis. Die Inanspruchnahme und Bezahlung aller angebotenen Dienste ist – soweit technisch möglich und zumutbar – auch ohne Angabe solcher Daten bzw. unter Angabe anonymisierter Daten oder eines Pseudonyms gestattet.

Freiwillig? Naja, diese iFrame-Methode halte ich jetzt nicht wirklich für freiwillig. Und nein, ich werde erstmal keine Adressen nennen, wer weiss, ob diese iFrames morgen dort noch verwendet werden…

Wundert sich da echt jemand?

Warum wohl beteiligen sich Unternehmen an einem Rabattsystem wie Payback? Wohl eher nicht, weil sie Datenschutz für unglaublich wichtig halten würden… Wenn dann doch eher, weil für sie die Daten wichtig sind.

Was erwarte ich denn eigentlich?

Wenn von “Versorgung der Kunden mit erwarteten Produkt- und Dienstleistungsinformationen” die Rede ist? Als Kunde so… Eigentlich nicht viel, außer vielleicht, dass man mich fragt, bevor man Profile anlegt, Daten zu- und verkauft oder auch nur mir Werbung schicken darf. So was in der Art vielleicht. Nur mal so ganz spontan…