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Links vom 5. Februar 2010 bis 11. Februar 2010

Zwischen 5. Februar 2010 und 11. Februar 2010 bei delicious gespeicherte Links:

Die Schmuddelkinder von der Jungen Freiheit

Danke für diesen Beitrag, vielen Dank. Das mit dem Fragebogen in der JF hätte ich an Jens’ Stelle zwar nicht gemacht, aber ich musste dann doch breit grinsen. Ob mit oder ohne Fragebogen, vor allem mal hat Jens in einem Punkt recht: entscheidend ist doch wohl, was Andi im Interview mit der JF gesagt hat und weniger, dass er es zur JF gesagt hat oder etwa nicht?

Sicher, um mit diesen Menschen zu reden, muss man nicht der Jungen Freiheit ein Interview geben, dies wird ja offenbar als eine Aufwertung der Zeitung gesehen, obwohl ich es bisher eher als eine Pflicht angesehen habe, dass man als Politiker der Öffentlichkeit Rede und Antwort zu stehen hat, unabhängig davon, ob man mit dem Fragenden irgendwie übereinstimmt. Darüber können wir streiten. Nicht aber darüber, dass Andreas Popp in seinem Interview klipp und klar Stellung bezogen hat gegen diejenigen, von denen wir uns angeblich zu wenig distanzieren.

Weil es gerade sein muss…

Okay, ExpressionEngine zickt seit dem letzten Update mit dem Podcast-Feed rum, in Wordpress habe ich bisher noch keinen Podcast rum liegen, da das aber sein muss, um einen Feed zu erzeugen und Feedburner dann umzustellen… mache ich es kurz: da ich jetzt hier eine Podcast-Folge brauche, damit das mit dem Feed so klappt, werde ich hier einfach mal das letzte J.B.O.-Interview bei venue music als Podcast-Folge rein stellen und dann zickt da hoffentlich nichts mehr rum.

 

Kann die von der Leyen nicht einfach mal das Maul halten?

Tschuldigung, aber das musste jetzt raus. Langsam ist es doch echt nicht mehr zu fassen. Sobald die von der Leyen den Mund aufmacht, dann scheint sie nur zu lügen, zu diffamieren oder einfach nur gewaltig dummen Quatsch zu erzählen. Neuester Hammer:

Das oberste Ziel muss sein, die Täter zu stellen. Das ist Polizeiarbeit. Und das zweite entscheidende Ziel muss sein, die Quelle zu löschen auf dem Server, wo sie sind. Aber da stößt man Grenzen, wenn der Server z.B in Indien steht. Ein Land, das keinerlei Ächtung von Kinderpornografie hat. Da können sie nicht mehr löschen.

Gesagt hat sie das in einem Radio-Interview bei MDR Sputnik. Nur dummerweise ist es so, dass in Indien jede Pornografie verboten ist – die brauchen gar keine eigenen Gesetze gegen Kinderpornografie:

Nicht nur gegen Kinderpornographie will Indien zugleich scharf vorgehen, sondern auch jegliche obszönen Darstellungen verbieten lassen. Ein Unterschied zwischen Produzenten und Nutzern wird dabei nicht gemacht. Auch wer Porno übers Internet allein anschaut, steht damit bereits mit einem Fuß im Gefängnis. Ihm drohen bis zu zwei Jahre Haft. Selbst niedere Polizeibeamte dürfen beim Verdacht auf illegalen Pornokonsum etwa Wohnungsdurchsuchungen durchführen.

Eigentlich sollte man doch erwarten dürfen, dass sich eine Bundesministerin zumindest mal über ihr Fachgebiet informiert, bevor sie in Interviews Quatsch erzählt. Oder ist das zu viel erwartet? Oder lügt sie absichtlich? Also was nun? Ist Zensursula zu doof für ihren Job oder hält sie uns – das Wahlvieh – für dämlich genug (“lobotomierte Volltrottel” eben), dass man uns jede Lüge servieren kann? Oder gibt es noch eine dritte Möglichkeit?

Und nun mal eine Frage an alle die “das ist doch keine Zensur, wenn man Kinderpornografie sperrt”-Meiner: Ihr seht bei dem Gesetz keine Gefahr von Zensur, okay, das ist Eure Meinung, kein Ding. Aber gibt es Euch nicht ein klein wenig zu denken, wenn – unabhängig davon, um welches Gesetz es geht – eine Ministerin entweder keine Ahnung von dem Thema ihres Gesetzes hat oder aber lügen muss, um ihr Gesetz zu verteidigen? Ernsthaft, das gibt Euch doch auch zu denken, oder nicht?

(via lawblog)

Cum in my kitchen

Okay, es war ein Auftritt ohne Publikum (von den Kameraleuten mal abgesehen) und Slicks Stimme war angegriffen, aber man kann schon sehen, wie die Jungs live abgehen. Und ein Stück von dem Radio-Interview

(YouTube-DirektKüche)

Mal wieder was zu hören…

Es haben sich ja einige beschwert, dass es hier nix mehr von mir zu hören gab. Aber es ist nun mal so: alleine ist langweilig und der ganze Kram mit Skype ist nicht wirklich optimal – da sass ich oft einige Stunden, damit das Ergebnis halbwegs brauchbar war. Aber wenn ich schon mal mit MacBook bei einer Band im Studio sitze, dann spricht ja nichts dagegen auch mal ein bisschen was aufzunehmen.
Mehr Infos zu Slick’s Kitchen gibt es (ich wiederhole mich, oder?) auf der Homepage der Band und die zwei angesprochenen Demo-Songs auf ihrer MySpace-Seite.

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Podcarsten #35 – Rocket Uppercut

Wieder ein Interview für venue music, diesmal mit Bianca von Rocket Uppercut. Andrea hat sich die neue CD schon angehört. Und zu gewinnen gibt es diesmal auch was: ein Exemplar der CD “This Beautiful Tragedy” und einmal freien Eintritt zu einem Rocket Uppercut Konzert nach Wahl. Einfach eine Mail an rocket [at] venue [dot] de schreiben und zwar bis zum 11. Juli 2007 um 23:59 Uhr und mit etwas Glück einen der beiden Preise gewinnen. Und wer erst mal rein hören will, der kann das auf der MySpace-Seite der Band machen.

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Wenn es nicht so traurig wäre…

Ja, ist schon ein paar Tage alt, aber vielleicht haben es doch noch nicht alle gelesen: das Interview mit dem CTO eines ISP bei Spreeblick:

Johnny stellte hier kürzlich die Frage, wie Online-Durchsuchungen technisch zu bewältigen sein werden. Eine Leserin zitierte daraufhin einen Freund, der berichtete, dass er von einem Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft aufgefordert wurde, ihm die gewünschten Daten zu faxen. Aber 450.000 Seiten waren dem forschen Mann vom Amt dann doch zu viel. Sein Fax antwortete nicht mehr. Der Freund der Leserin ist Technischer Direktor (CTO) eines Internet Service Providers. Ich habe ihm einige Fragen zum Umgang der Behörden mit der Datenflut gestellt.

Das mag zwar ganz spassig klingen, es ist aber in Wahrheit wirklich traurig – viel zu oft ist es bis heute immer noch so, dass Polizisten, Staatsanwälte und Richter überhaupt keine Ahnung von diesem Internet-Dingens haben, von der oft absolut unzureichenden technischen Ausstattung mal abgesehen. Solche Geschichten wie in diesem Interview beschrieben gibt es leider wirklich und ich befürchte, so was passiert öfters als man denkt…