Dezember 31, 2009
Zwischen 26. Dezember 2009 und 31. Dezember 2009 bei delicious gespeicherte Links:
Dezember 10, 2009
Am 9. Dezember 2009 bei delicious gespeicherte Links:
- POLITBLOGGER » Der ‘Experte’ oder: Steinbachs Enkel – Das ist der entscheidende Vorteil als Berufspolitiker: in anderen Berufen muss man – fast immer – Ahnung von seinem Job haben…
- Internetrecht: Es ist nicht alles Schwachsinn, aber doch fast – 21 Fakten über Disclaimer » t3n News – Sollte jeder lesen, der sich überlegt einen Disclaimer welcher Art auch immer wohin auch immer zu kleben. Danke.
- Netz-Strategie: Google will die Weltherrschaft – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt – "Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun." – Wenn das wirklich die Überzeugung des Google-Chefs Eric Schmidt ist, dann sollte ich die Nutzung von verschiedenen Google-Dienste noch mal intensiv überdenken.
- Microsoft Deutschland macht sich stark für Internetsperren – Golem.de – Hm, hat der Chef von Microsoft Deutschland vor irgendwann mal Familienminister zu werden? Die passenden sinnfreien Phrasen hat er schon drauf, von wegen "Symbol" und "rechtsfreier Raum".
- Filesharing: Der Kampf gegen illegale Downloads bedroht die Informationsgesellschaft | Digital | ZEIT ONLINE – Lesen! Sollte vor allem jeder MdB lesen…
- Werbung nur bei älteren Beiträgen anzeigen » Werbung, Stammleser, Artikel, Beiträge, Website, Suchmaschinen » michaeloeser – Klar, da gibt es Plugins für – aber es muss ja nicht immer gleich ein PlugIn sein…
Dezember 2, 2009
Am 1. Dezember 2009 bei delicious gespeicherte Links:
September 8, 2009
Im Hause Burda sollte man sich vielleicht mal ein paar Gedanken über Widersprüche machen oder sich mit der “Goldenen Regel” befassen. Ein Widerspruch ist es zum Beispiel, wenn der Chef des Hauses schreibt:
Doch wer die Leistung anderer kommerziell nutzt, muss dafür bezahlen. Dieses ökonomische Grundprinzip muss auch im digitalen Zeitalter mit seiner „Link-Ökonomie“ gelten. Sonst sehen wir der schleichenden Enteignung der Inhalte-Produzenten tatenlos zu. Dabei gilt es, gemeinsam Regeln zu finden, ohne die freie Kultur des Netzes einzuschränken.
Aber dann von Burda selbst einfach mal Fotos aus dem Internet geholt werden, um sie ohne Honorar oder auch nur Credits abzudrucken. Lustig ist daran ja irgendwie, dass man dann doch bereit war zu zahlen, aber man sich bei Burda doch bitteschön das Recht heraus nimmt, selbst zu bestimmen, was sie zahlen möchten:
Der Burda Verlag überwies dann den halben Rechnungsbetrag, es sei das Honorar, das man auch Profifotografen zahle, der Aufschlag sei eingerechnet.
Was wäre wohl passiert, wenn der eine oder andere Kochbuch-Abgemahnte einfach nur die Hälfte des geforderten Betrags überwiesen hätte mit der Argumentation, das sei “das Honorar, das man auch anderen Futter-Fotografen zahle, der Aufschlag sei eingerechnet“. Wenn das alles nicht so traurig wäre…
Aber vielleicht meinte Herr Burda genau das, wenn er davon schreibt, es gelte gemeinsame Regeln zu finden, “ohne die freie Kultur des Netzes einzuschränken“: Regeln die festlegen, wer wie viel dafür zahlen muss, dass Verlage Inhalte ins Netz stellen, ohne aber die Möglichkeiten für die Verlage einzuschränken, sich nach belieben im Netz an den Inhalten anderer zu bedienen? Vielleicht kann der Herr Burda das bei Gelegenheit mal erläutern?
Juni 24, 2009
Übrigens finde ich die Diskussion bei Simplizissimus, die ihren Anfang bei Kamikaze Demokratie genommen hat, bis jetzt ziemlich spannend. Sollte ich auch, sonst wäre es ja dumm sie zu führen
Mal schauen, ob sie so spannend bleibt.
Lustig finde ich ja irgendwie die Behauptung, ich hätte Positionen und Argumentationen der Piratenpartei verinnerlicht – ist es tatsächlich so unvorstellbar, dass man eine Meinung hat und dazu die passende Partei findet? Müssen es immer Parteipositionen sein, die man als (Neu-)Mitglied übernimmt? Aber eigentlich ist das keine Frage für 4 Uhr morgens, echt nicht… Um diese Zeit sollte man sich nur noch fragen, ob noch genug Zeit für mehr als 4 Stunden Schlaf bleibt oder ob man gleich durch macht. Da ich heute Abend noch einen Landesverband der Piratenpartei mit zu gründen habe entscheide ich mich dann doch für den Schlaf.
Februar 23, 2009
Es lohnt sich mal beim Spiegel vorbei zu lesen, aus Anlass des Prozesses gegen “The Pirate Bay” macht sich Konrad Lischka einige Gedanken über Urheberrechte und die “Datenpiraten”. Das polemische Fazit:
Polemisch formuliert: Es gibt keine Konsumenten-Lobby, weil die meisten Konsumenten lieber problemlos Raubkopien aus dem Web saugen und einfach jene Gesetze zu ignorieren, die sie stören, als für eine Reform zu kämpfen.
Mai 24, 2008
Es ist wirklich spannend, wie viele Bemusterungen inzwischen bei uns aufschlagen. Ganz ungefragt. Und immer öfter auch nicht mal angekündigt. Wenn ich mir so anschaue, wie viele CDs wir bekommen und mir dann überlege, dass das nur ein Bruchteil der Veröffentlichungen ist, die insgesamt erscheint, dann überlege ich mir schon, wer denn die ganzen Veröffentlichungen jede Woche kauft bzw. kaufen soll. Es gibt wirklich mehr als genug gute Musik da draussen…
Das könnte jetzt ein richtig langer Beitrag werden, aber da verweise ich lieber mal auf diesen Artikel und die Diskussion dazu (via Falk). Wirklich lesenswert und gerade auch die Diskussion. BTW, weil es in der Diskussion auch angesprochen wird: liebe Labels und Promoter, es wäre wirklich prima, wenn Ihr die Titelinfos der CDs zum Beispiel bei der CDDB eintragt bevor Ihr die CDs raus schickt. Das ist leider immer noch die Ausnahme und kostet wirklich Zeit, die doch besser für das Hören der Songs verwendet werden sollte, oder nicht?
Aber zurück zu meinem ersten Gedanken: diese Menge an Veröffentlichungen jede Woche und die Frage, wer das alles kaufen soll. Es wird wahrscheinlich wirklich Zeit, sich hier etwas anderes zu überlegen. Wie Falk mit seinem Label an die Sache ran geht finde ich sehr interessant. Ist sicher keine Universallösung für alles und jeden, aber es ist ein Versuch…
Und jetzt höre ich hier auf, nutzt die Zeit da drüben zu lesen, lohnt sich wirklich.
November 26, 2007
Vermutet habe ich es ja schon länger, dass die Musikindustrie von ihren (potentiellen) Kunden nicht wirklich viel hält, aber es so deutlich zu zeigen…

Aber man kann ja entsprechend antworten.
(via Nerdcore)
Mai 21, 2007
Nein, ich habe nicht abgemahnt, aber vielleicht hätte ich es sollen. Da war ein Veranstalter, der entgegen der Lizenz eines meiner Bilder für eine Konzertankündigung verwendet hat. Lustig war auch noch, dass auf dem Bild gar nicht die angekündigte Band zu sehen war, sondern eine andere Band. Also habe ich dem eine Mail geschrieben, ihn auf den Irrtum und auf die geltende Lizenz für mein Foto hingewiesen und der hat das Bild darauf hin ausgetauscht. Soweit so prima. Das ist jetzt so 9 Wochen her, das Konzert ist rum und eine Antwort auf meine Mail habe ich bis heute nicht bekommen. Kein “Sorry, da haben wir nicht darauf geachtet” und auch kein “Danke, andere hätten da gleich abgemahnt”. Nichts, nada, nicht mal eine unverschämte Antwort in der Art, dass ich doch mit so was rechnen müsse, wenn ich Bilder ins Netz stelle. Einfach nichts. Hätte ich einfach abmahnen lassen, dann wäre wahrscheinlich ziemlich schnell eine Reaktion gekommen…
Wenn das jetzt ein Einzelfall wäre, dann würde ich ja nix sagen, aber es kommt immer wieder vor – meist sind es private Seiten und ich schreibe immer wieder einfach nur eine kurze Mail. Aber wenn ich mir so die “Erfolgsquote” anschaue, dann lohnt sich das nicht: 50% antworten gar nicht, einige ändern das mit den Fotos dann trotzdem, andere nicht. 25% schicken mir Texte in der Art “was soll das, Du hast das Bild doch online gestellt, also darf ich es verwenden wie ich will” und die restlichen 25% antworten einfach nur kurz, dass sie es entsprechend geändert haben, einige mit Dank für den Hinweis. Über die Hälfte lassen aber alles so wie es ist und interessieren sich nicht für das, was ich ihnen schreibe oder antworten mit blöden Sprüchen. Irgendwie traurig.
Jetzt weiss ich nicht, ob die Betreiber irgendwelcher Kochbuchseiten und andere, die durch Abmahnungen wegen solcher Bagatellen auf sich aufmerksam gemacht haben früher mal zuerst den Weg über eine freundliche Mail versucht haben. Wenn sie es getan hätten und diese Erfahrungen gemacht hätten, dann könnte ich durchaus nachvollziehen, warum sie irgendwann dazu übergegangen wären Abmahnungen statt netter eMails zu schreiben. Wie gesagt: wenn…
Aber ich werde deswegen trotzdem nicht selber anfangen so was abzumahnen, aber es wäre durchaus schön, wenn eine nette Mail in so einem Fall nicht so oft ignoriert würde.
Mai 6, 2007
Von Falk per del.icio.us bekommen: beim Label Tonmagnet gibt es viel Musik zum Download unter CC-Lizenz… nicht nur Punk, auch Metal – muss ich mal rein hören. Erwähnte ich schon, dass dieser Mann und seine Empfehlungen freier Musik einen erheblichen Anteil am stetigen Wachstum meiner iTunes-Bibliothek haben? Nein? Dann muss ich das nachholen: Danke Falk 