Juli 2, 2010
Verständlich ist alles. Ich würde auch wollen, dass der Gesetzgeber ein Gesetz macht, das mir weitere Einnahmen beschert, ohne das ich dafür etwas tun muss.
Ja, ich auch bitte! Und nach dem Lesen des Interviews bleibt nur noch eine Frage: Wissen die Verleger es nicht besser oder fordern sie dieses Leistungsschutzrecht eben genau weil sie wissen, was das für Folgen haben würde…? Persönlich würde ich ja eher auf die zweite Option tippen…
Juni 22, 2010
Zwischen 20. Juni 2010 und 22. Juni 2010 bei delicious gespeicherte Links:
- Die Online-Strategie der deutschen Presseverlage in 5 einfachen Schritten – 1. Nur einen Bruchteil der Inhalte aus Print online zugänglich machen. Die Mehrheit der Inhalte erst gar nicht online stellen, hinter Bezahlschranken stecken oder nur für Google zugänglich machen.
2. Sich regelmäßig öffentlich darüber beschweren, dass man aufgrund der sogenannten ‘Kostenloskultur’ alles frei zugänglich online stellen müsse und deswegen nicht genügend Einnahmen im Web erwirtschaften könne.
3. Aufgrund der fehlenden Einnahmen einen in der Öffentlichkeit Leistungsschutzrecht genannten Institutionenschutz mit Monopolisierung der Sprache fordern.
4. ???
5. Profit.
- Schriftwechsel mit Grünen-Fraktion zur “Initiative 108e” | Piratenpartei Brandenburg – Hm, also weil eine Aktion gegen Abgeordnetenbestechung kann von der Landtagsfraktion der Grünen in Brandenburg nicht unterstützt werden, weil sie am gleichen Tag gestartet wurde, an dem das Gerichtsurteil gegen Jörg Tauss gefällt wurde? Muss man das nachvollziehen können? Oder was ist nun deren Problem?
- Unerlaubte Hilfe: iPad-gestützte Rede wird zum Streitthema im Bundestag – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt – Als gäbe es in diesem Land keine echten Probleme, mit denen man sich im Bundestag mal ernsthaft beschäftigen sollte…
- Die großen Performance-Bremsen im Frontend 1 | perun.net – Oh ja, da gibt es einige, hier auch…
- ALT/1977: WE ARE NOT TIME TRAVELERS on the Behance Network – Wie würde Werbung für MP3-Player, Notebook, Handy und mobile Spielkonsole mit heutigen Innereien 1977 aussehen:
"I've explored that idea in this series by re-imagining four common products from 2010 as if they were designed in 1977: an mp3 player, a laptop, a mobile phone and a handheld video game system. I then created a series of fictitious but stylistically accurate print ads to market them, as well as a handful of abstract posters (you know, just for funsies)."
März 12, 2010
Immer dann, wenn sich der Herr Keese, “Cheflobbyist” der Axel Springer AG, oder einer seiner Kollegen und Vorgesetzten zum Thema “Leistungsschutzrecht für Verleger” äußern, drängt sich mir die Frage auf, ob die alle anderen für bescheuert halten oder ob sie selbst bescheuert sind. Da stellt sich der Herr Keese hin und erklärt zum Thema Journalismus im Internet: “Das ist kein gutes Geschäft. Man kann mit Journalismus im Internet derzeit nicht verdienen.”
So, was macht nun ein Unternehmer, der merkt, dass sein Geschäft nicht (mehr) funktioniert? Er entwickelt es weiter, damit es (wieder) funktioniert oder er lässt es einfach bleiben. Ja, einfach bleiben lassen. Wenn das Internet so böse zu den Verlegern ist, warum lassen sie es dann nicht bleiben? Oder steigen von mir aus auf Paid-Content um. Aber das ist ja zu gewöhnlich, das könnte ja jeder. Nein, man schreit nach neuen gesetzlichen Regelungen und wieder neuen Gebühren und Abgaben. Aber die Begründung ist wirklich herrlich, warum für gewerblich genutzte Rechner gezahlt werden soll:
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Dezember 7, 2009
Am 6. Dezember 2009 bei delicious gespeicherte Links:
- synType CMS || developer.lab || synType.org – "synType CMS is a free, open source Web Content Management System. synType CMS is fast, secure, stable and easy to learn. It provides many tightly integrated features out of the box, where other systems require external modules you may even have to pay for." – Mal anschauen…
- Google-Wave Einladungen zu vergeben « Die Memoiren des Josh K. Phisher –
- Theme Uninstaller – Only, Here, WordPress, More, Advent, Calendar – WP Engineer – Schön, wenn alle Themes (und Plugins) einen Uninstaller hätten, der alle Spuren aus der Datenbank tilgt…
- Das war kein Spaß – und sollte keiner sein – Blogger, Journalisten, Verleger, Leistungsschutzrecht, rivva… auf jeden Fall auch die Kommentare lesen!
- Aufmerksamkeitsökonomie, Aaron Koenig, kritisch ediert –